Zwei spezielle Gottesdienste in einer speziellen Zeit für zwei besondere Menschen feierte katholisch Wängi am letzten Wochenende. Mit der Feier am Sonntag ging die Ära Sepp und Bea Böhi endgültig zu Ende. Ein halbes Jahr über seine Pension war Sepp Mesmer in unserer – oder besser – "seiner" Kirche in Wängi, tatkräftig unterstützt von seiner Frau Bea, und die Kirche war in den vergangenen 22 Jahren für die beiden fast so etwas wie ein zweites Zuhause. Ein halbes Jahr hatten wir Zeit, uns auf diesen Tag vorzubereiten, doch letztlich fiel der Abschied doch schwer. Der Einzug über den roten Teppich wurde von feierlichen Orgelklängen von Roger Ruffieux begleitet. Mit eindrücklichen und berührenden Worten bedankte sich Gabi Suhner, Gemeindeleiterin, bei den beiden, welche zwischenzeitlich auf dem roten «Sofa» Platz nahmen. Anstelle der Fürbitten überbrachten die sieben Enkelkinder von Sepp und Bea jeweils einen herzlichen Wunsch mit einer Tulpe. Verschiedenste Gruppierungen und Personen aus der Pfarrei verpackten ihre Dankesworte und Wünsche in eine originell gestaltete Flaschenpost, welche in der wunderschönen Dekoration der Kirche wieder zu finden waren. Wenn etwas zu Ende geht, beginnt auch etwas Neues. Auch wenn es Sepp und Beas Abschiedsgottesdienst war, die symbolische Schlüsselübergabe an das neue Mesmerehepaar, Beni und Eli Demaj, welche nun das Zepter in der Kirche Wängi übernehmen, durfte nicht fehlen. Nach der Melodie von «De Heiri hät es Chalb verkauft» liess es sich Mirjam Pinto nicht nehmen, das Lied «Dä Sepp, de goht jetzt in Pension …» vorzutragen, was nicht nur Sepp freute, sondern die Gottesdienstbesucher ebenso. Im Anschluss überbrachte Fabien Jacomet den Dank im Namen der Ministrantenschar an Sepp und Bea. Theres Egli schloss sich mit rückblickenden Episoden dem Dank im Namen des Pfarreirates an. Schon am Samstagabend hatte Daniel Dema, Präsident der Kirchgemeinde, herzliche Worte an das Mesmer-Ehepaar gerichtet, und die beiden Jugendverbände Blauring und Jungwacht erwiesen den beiden die Ehre, indem sie Ein- und Auszug mit ihren Vereinsfahnen begleiteten. Das Highlight am Sonntag machten dann trotz der speziellen Situation die Ischellner vom Immenberg möglich. Sie überraschten Sepp und Bea mit ihren unüberhörbaren Treichlenklängen und sorgten sehr wahrscheinlich nicht nur bei den beiden für etwas Augenwasser. Danke, Sepp und Bea, für alles – geniesst eure Pension und "Uf Wiederluägä". Ein grosses Dankeschön geht an Pfarrer Walter Rieser und Gabi Suhner für die wunderschöne Gestaltung des Gottesdienstes, an Marlise und Roger Ruffieux und Mirjam Pinto für die musikalische Begleitung sowie an Priska Störchli-Gschwend für die tolle Dekoration in der Kirche und an alle, die zum Gelingen dieser unvergesslichen Gottesdienste beigetragen haben.
Text: Barbara Gemperle

Abschiedsgottesdienste für Sepp und Bea
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Einzug
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Dekoration in der Kirche: Priska Störchli-Gschwend
Fotos: Nathalie Herren