Die fünfte Jahreszeit oder die «scheenschte Dääg im Johr» feierten wir letzten Sonntag auch in Wängi während des Gottesdienstes. Die "dumme Augustine" sowie das Bläserquintett Pentaphon und der Frauenprojektchor mit ihren Rhythmen und Melodien gestalteten die Liturgie mit. Die dumme Augustine mit ihrem vorlauten Mundwerk versetzte die Gottesdienstbesucher in helle Aufregung, als sie meinte das Handtäschli der Gemeindeleiterin brenne, weil aus dem Weihrauchschwenker Rauch aufstieg. Gabi Suhner beruhigte Augustine und erklärte ihr, wozu man im Gottesdienst Weihrauch brauche. Augustine glaubte nämlich, dass Weihrauch von Wein käme und war ganz verwundert, dass man Wein auch rauchen kann und nicht nur trinken. Gabi Suhner erklärte ihr und den Gottesdienstbesuchern, dass der Weihrauch nichts mit Wein gemeinsam habe.  Kaum war dies geklärt, setzte die dumme Augustine zum Kampf an. Mit Boxhandschuhen ausgerüstet, wollte sie dem Inhalt der Lesung den Kampf ansagen. Auch da konnte Gabi Suhner die dumme Augustin wieder auf den richtigen Weg bringen. Zwar etwas enttäuscht, aber zufrieden zog sie sich für den Rest des Gottesdienstes zurück. Mit den musikalischen Einlagen des Bläserquintettes fühlte sich Augustine am richtigen Platz. Ganz zurückziehen konnte sie sich dann doch nicht. Am Ende des Gottesdienstes führte sie den Auszug mit einer Polonaise an. Dass in diesem Gottesdienst aber auch Momente der Stille und der Besinnung Platz hatten, verstand sich von selbst!