Spezielle Zeiten dürfen auch spezielle Akzente in unsere Feiern einbringen. Dies gelang der dummen Augustine und Gabi Suhner während des Fasnachtsgottesdienstes vom 19. Februar wieder vorzüglich. Augustine wollte doch tatsächlich den Sonntagsgottesdienst in einen Erlebnisgottesdienst umgestalten. Die Vorbereitungen dazu hat sie vorzüglich geplant. Die Hochzeit zu Kana war ihr auserwähltes «Projekt». Die Wundererzählung aus der Bibel, die davon berichtet, wie Jesus von Nazareth als Gast einer Hochzeitsfeier Wasser in Wein verwandelt ( Joh 2,1–12 ), wollte die dumme Augustine eins zu eins umsetzten. Gabi Suhner erklärte ihr und den Gottesdienstbesuchern, dass im Johannesevangelium von sieben Zeichen Jesu berichtet wird. Sie werden auch als Wunder ausgelegt. Sie erklärte Augustine auch, dass diese nicht einfach so im Alltag umzusetzen sind. Augustine hatte doch noch die Hoffnung mit dem Song «Chianti» das Wunder zu vollbringen, jedoch trug auch dies keine Früchte. Sie war sichtlich enttäuscht, trug es aber mit Fassung. Dank dem Frauenprojektchor und den Instrumentalistinnen, welche unter der Leitung von Martina Oertli mit dem Lied «mit Musik geht alles ein bisschen leichter» die Enttäuschung vergessen liess.

Auch dieses Jahr durften wir einen speziell lehrreichen Gottesdienst erleben. Vielleicht ein Erlebnisgottesdienst auf eine andere Art. Freuen wir uns heute schon auf das nächste Jahr. Vielen Dank an den Frauenprojektchor, an die Instrumentalistinnen und natürlich der dummen Augustine, welche mit ihrer Anwesenheit die Gottesdienstbesucher alle Jahre wieder aufs Neue vergnügt und dafür sorgt, dass der Fasnachtsgottesdienst so bunt gestaltet wird.  

 

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Quelle: Barbara Gemperle
Die Hochzeit zu Kana